Aufruf zur Geldwäsche

Heute morgen lag in meinem E-Mail Postkasten eine äußerst nette Benachrichtung: Nebenarbeit lautete der Betreff.
Kein Risiko wenig Arbeit viel Geld. Bis zu 1200! Euro bei 1-2 Stunden Arbeit. Flexibel einteilbar, vereinbar mit der Hauptarbeit.
Zu schön um Wahr zu sein?
Warum nur? Hier der Originaltext der Mail:

Mitarbeiter gesucht!

Wir bieten Ihnen an:

• flexible Arbeitszeit;
• Arbeitstag 1-2 Stunden;
• hohes Einkommen.

Diese Arbeit verlangt keine spezielle Ausbildung und keine Geldanlagen. Sie können diesen Job mit Ihrer Hauptarbeit vereinbaren.

Sie sollen das Geld auf Ihr Konto bekommen, bares Geld abheben und uns per eine der Systemen der Bargeldüberweisungen Western Union oder Money Gram anweisen (Filialen Western Union und Money Gram gibt es in jeder Stadt). Ihre Provision wird 20% von der Geldüberweisung ausmachen, die Provision bekommen Sie, sobald das Geld auf Ihrem Konto ist. Die Summe, die Sie verdienen können, hängt nur von Ihnen ab. Je mehr Sie Geldüberweisungen bekommen und uns anweisen, desto höher ist Ihr Einkommen. Z. B. Wir überweisen Ihnen 6000 Euro, Ihre Provision wird 1200 Euro ausmachen. Von Ihnen ist nur Arbeitswille, Verantwortlichkeit, Bankkonto gefragt.

Wie alles ablaufen wird:

• Wir telefonieren mit Ihnen und vereinbaren im Voraus die Zeit, wann Sie die Arbeit erledigen •können;
• Dann kommt auf Ihr Konto von unserem Agent die Geldüberweisung ein;
• Sie heben bares Geld ab;
• Sie ziehen aus der Summe der Geldüberweisung Ihre Provision 20% ab;
• Die restliche Summe überweisen Sie per Western Union oder Money Gram (die Gebühren für •Western Union und Money Gram bezahlt unsere Firma);
• Sobald Sie uns das Geld per Western Union oder Money Gram anweisen, vereinbaren wir den •Tag und die Zeit der nächsten Überweisung, darum können Sie diesen Job mit Ihrer Hauptarbeit •vereinbaren.

Wenn Sie Interesse für diesen Job haben, schicken Sie uns folgende Daten auf diese e-Mailadresse: job@******* und unser Personalmanager erklärt Ihnen alles ausführlich telefonisch oder per e-Mail:

• Vorname;
• Nachname;
• volle Adresse;
• Telefonnummer (Handy, Festnetz).

Wir fragen keine persönliche Information außer der, die für die Banküberweisung notwendig ist. Sie haben kein Risiko betrogen zu sein.

Wir entschuldigen uns, wenn wir Sie mit diesem e-Mail gestört haben. Ihre e-Mailadresse haben wir aus offenen Quellen genommen. Wenn Sie mehr keine e-Mails mit Arbeitsangeboten von unserer Firma bekommen
möchten, schicken Sie leeres e-Mail auf folgende e-Mailadresse: ************

Also nochmal auf Deutsch für alle die es nicht verstanden haben:
Irgendein uminöses Unternehmen überweist größere Geldsummen an ein Privatkonto.
Von dort wird es bar abgehoben und auf ein Konto einer anderen ebenso uminösen Firma eingezahlt.
Somit werden die Wege der Gelder von der einen zur anderen Firma nicht mehr nachweisbar.
Warum ist den Firman das 20 Prozent der Summen wert?
Weil das immer noch billiger ist als 30 oder mehr Prozent Steuern. Wer also nichts dagegen hat irgendwann Besuch von netten Herren und Damen des Finanzamtes zu bekommen, der sollte sich dringend melden.
Die Frage ist allerdings ob der Stundenlohn noch so prickelnd ist, wenn man zu bis zu zehn Jahren verurteilt wird.
Viel Spaß dabei!

Achja, wenn jemand weiß, wo man solche Mails hinleiten soll, um die Leute anzuzeigen, ich bin für Hinweise dankbar.

Heute ist der internationale Weltspieltag!

Könnte es einen besseren Tag dafür geben?
Also lasst uns alle etwas spielen.
Auf einer Internetseite natürlich ein Internetspiel. Hier sind die Regeln:
Das Thema sind Spiele!
Und wir suchen links, die zu diesem Thema passen. Aber das wäre ja langweilig. Wir machen eine linkkette!
Also der erste Link ist: www.spiel.de
Der nächste Mitspieler sucht dann einen Link auf dieser Seite und setzt den hier in einen Kommentar. Der nächste geht dann von diesem Link aus und sucht wieder einen neuen Link. Und immer so weiter.
Mal schauen wohin das Spiel uns führt.
Viel Spaß!

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Idioten kaufen einfach alles!

Das scheint zumindest Ikea selbst von seinen Kunden zu halten. Den Eindruck erhält man bei folgender Werbung:
ikea
Na gut, es mag wirklich Karnevalsmuffel zu geben, die am Rosenmontag lieber shoppen gehen, als Kamelle zu schmeißen. Da will ich auch gar nichts gegen sagen, das ist eben ein genetischer Defekt, der manchen Menschen das Verständnis für karnevalistische Aktivitäten unmöglich macht.
Aber!
Ist es nicht äußerst unsensibel, diese Fastnachtsmuffel dann dennoch, nach erfolgreicher Flucht vor dem närrischen Treiben mit verkleideten Kindern zu konfrontieren? Und ist es nicht noch viel unsensibler Fastnachtsbegeisterte Kinder mit einem Werbegeschenk vom Rosenmontagszug fernzuhalten?

Leute wacht auf!

Rosenmontag ist kein Tag des Konsums. Im Gegenteil!
Karneval war schon immer eine Demonstration gegen die Fehler der herrschenden Systeme. Und so ist es heute noch, wenn in den Umzügen ganze Wagenladungen Süßigkeiten unter das Volk geworfen werden. Wie deutlich kann ein Standpunkt gegen den ausufernden Kapitalismus denn noch ausfallen?

Unsere aktuellen Probleme: Wirtschaftskrise, Bonuszahlungen für schlechte Manager, Massenentlassungen zur Steigerung der Aktienkurse, Umweltbelastung durch zu kurzfristiges Denken, all das stammt doch aus der Quelle des Egoismus, der heute in unserer Gesellschaft das dominierende handlungsmotiv ist.

Dagegen stehen all die Aktiven Karnevalisten, die viel Zeit und Mühe in die Gestaltung von Sitzungen und die Ausschmückung von Festwagen stecken, um den Gewinn dann in Form von Kamelle unter den Zuschauern zu verteilen.

Wenn der heutige Karneval für etwas steht, dann ist es Menschlichkeit und Gemeinschaft. Wer an dieser Demonstration teilnehmen will, kann dies ganz einfach tun:

Boykottiert Geschäfte, die an den Fastnachtstagen mit besonderen Angeboten locken!
Boykottiert Veranstaltungen die aus Gewinnstreben betrieben werden. Wo Freiwillige hinter den Theken und auf der Bühne stehen, da wird noch echter Karneval gefeiert.

Dort ist es meist auch günstiger, weil Vereine kostendeckend kalkulieren.

Also, lasst euch nicht verarschen, von angeblichen Fastnachtsschnäppchen. Geschäfte haben nichts zu verschenken. Vereine schon!

Unterstützt den Karneval, für eine bessere Welt!

Statistisches und googleistisches

Das interessante an Blogs ist ja unter anderem die gleich mitgelieferte umfassende Statistik über die Besucher dieser Seite. Nicht nur wieviele Leute an welchem Tag reingeschaut haben, sondern auch welche Links sie geklickt haben, und von welcher Seite aus sie hierhergeleitet wurden.

Besonders nett sind die Besucher, die über Google zu uns gefunden haben, denn sie verraten auch über welche Suchbegriffe sie uns gefunden haben. Da entdeckt man schon so manche Merkwürdigkeit.

Ich lache ja schon gerne über die immer wieder auftauchenden Leute, die hier verzweifelt nach einer schönen Wolke suchen, doch dies hier war neu:

googlesuchbegriffe

googlesuchbegriffe


Was hält der wohl von unserem Verein, wenn er hier auf der Suche nach Orgasnisation fündig wird?